Sie möchten zur Kirche gehören? Darüber freuen wir uns, denn unsere Kirchengemeinde lebt davon, dass wir gegenseitig füreinander da sind, uns gegenseitig beistehen und mittragen, und dazu beitragen, dass für die Menschen das Leben zu bewältigen ist.

Dabei hilft uns der christliche Glaube, die Gemeinschaft miteinander und Kirche ist dabei unsere zuhause und bietet Heimat.

Wenn Sie (wieder) in die Kirche eintreten wollen, melden Sie sich bei Pfarrer Joachim Bauer, Hintere Gasse 20, 71336 Waiblingen, Tel. 07151 81167, pfarramt.neustadtdontospamme@gowaway.elkw.de.

 Der Kircheneintritt selbst ist ein unkomplizierter Vorgang.

Eintritt durch Taufe

Wer nicht getauft ist, kann nur durch eine Taufe Mitglied einer christlichen Kirche werden. Die Anzahl der Taufen von Erwachsenen oder Jugendlichen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

Nur wer irgendwann einmal getauft wurde, aber inzwischen keiner Kirche mehr angehört, kann in die Kirche auf andere Weise (wieder-)eintreten.

Wiedereintritt

Wer irgendwann einmal aus der Evangelischen Kirche ausgetreten ist und heute wieder Mitglied der Evangelischen Kirche werden möchte, braucht lediglich gegenüber einer kirchlichen Stelle den Wunsch zu erklären, der Evangelischen Kirche wieder angehören zu wollen. Die betreffende Person gehört dann ab diesem Moment wieder der Kirche an - ohne weiteres Prüfungs- oder Genehmigungsverfahren. Ein geordnetes schriftliches Aufnahmeverfahren (siehe unten) ist dennoch von Nöten.

Der Wunsch zum Wiedereintritt in die Evangelische Kirche kann bei jedem Evangelischen Pfarramt einer Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland geäußert und dann auch schriftlich vollzogen werden. Der Wiedereintritt muss nicht beim Wohnsitzpfarramt erfolgen.

Seit neuestem ist dies auch telefonisch möglich.

Das kostenlose Info-Telefon der Landeskirche 0800 813 813 8 ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, außer an Feiertagen besetzt.

Eintritt und Übertritt

Wer früher einer anderen christlichen Kirche angehörte, kann einen Antrag auf Aufnahme in die Evangelische Kirche stellen. Über den Antrag entscheidet die zuständige Gemeindepfarrerin oder der zuständige Gemeindepfarrer nach Anhörung des Kirchengemeinderats.

Wer nie einen evangelischen Tauf-, Konfirmanden- oder Religionsunterricht besucht hat, erhält eine Einführung in den evangelischen Glauben, um so auch mit dem Selbstverständnis der Evangelischen Kirche vertraut zu werden.

Die Evangelische Kirche wirbt Mitglieder anderer christlicher Kirchen nicht ab. Wer dennoch zur evangelischen Kirche übertreten will, sollte mit dem Evangelischen Pfarramt Kontakt aufnehmen und ein Gespräch vereinbaren.

 

 

Was kostet mich der Eintritt?

Nichts - der Eintritt bei Ihrem Pfarrer ist ohne Gebühr!

Jedoch führt die Mitgliedschaft in der Kirche in der Regel zum Einbehalt von Kirchensteuern. In der Regel müssen 9 Prozent der Lohn- oder Einkommenssteuer als Kirchensteuer bezahlt werden. Die gilt ab einem Bruttoeinkommen von 899,99 Euro für Ledige, 1.703,99 Euro für Verheiratete und 2.258,99 Euro für Verheiratete mit einem Kind.

Wer 2.500 Euro brutto im Monat verdient und verheiratet ist, zahlt nur 12.69 Euro Kirchensteuer monatlich. Die Kirchensteuer kann von der Einkommenssteuer als Sonderausgabe abgesetzt werden.

Es gibt jedoch viele Kirchenmitglieder, die gar keine Kirchensteuer zahlen. Von der Kirchensteuer befreit sind Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Menschen in ähnlichen Situationen. Außerdem bezahlen nicht steuerpflichtige Familienangehörige (Jugendliche, Studierende) keine Kirchensteuer.

 

 

Verfahren bei Eintritt und Wiedereintritt

Bei Interesse an einem Wiedereintritt oder Eintritt nehmen Sie bitte mit Pfarrer Merdes Kontakt auf und vereinbaren ein Gespräch.

Gegebenenfalls Antrag auf (Wieder-)Aufnahme in die Kirche stellen. Das Formular dafür ist im Pfarramt erhältlich. Die Aufnahme in die Kirche kann formlos durch das  Unterschreiben einer Aufnahmeurkunde erfolgen.

In der Regel erfolgt die offizielle Aufnahme in die Kirche im Rahmen einer kleinen Aufnahmefeier vor oder nach einem Gottesdienst in der Sakristei. An dieser Aufnahmefeier nehmen neben der Pfarrerin oder dem Pfarrer und dem neuen Kirchenmitglied, zwei Mitglieder des Kirchengemeinderats als Aufnahmezeugen teil. Die Teilnahme am Gottesdienst und die Aufnahmefeier verdeutlichen, dass der Kircheneintritt nicht zu allererst ein bürokratischer Akt ist, sondern ein geistlicher Vorgang zu dem ein Bekenntnis vor Gott gehört und die Aufnahme in die Gemeinschaft in der Kirchengemeinde vollzogen wird.

Das Einwohnermeldeamt wird über die Aufnahme in die Kirche unterrichtet und führt ab diesem Zeitpunkt die betreffende Person wieder als evangelisch. Dieser Eintrag wird dann gegebenenfalls auch auf der Lohnsteuerkarte vorgenommen und führt dann dort zum Einzug der Kirchensteuer durch das Finanzamt.

 

 

Zwölf Gründe, in der Kirche zu sein

1. Im christlichen Glauben bewahrt die Kirche eine Wahrheit, die Menschen sich nicht selber sagen können. Daraus ergeben sich Maßstäbe für ein verantwortungsbewusstes Leben.

2. In der Kirche wird die menschliche Sehnsucht nach Segen gehört und beantwortet.

3. Die Kirche begleitet Menschen von der Geburt bis zum Tod. Das stärkt auf geheimnisvolle Weise.

4. In der Kirche können Menschen an einer Hoffnung auf Gott teilhaben, die über den Tod hinausreicht.

5. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.

6. In der Kirche treten Menschen mit Gebeten und Gottesdiensten für andere ein. Sie tun das auch stellvertretend für die Gesellschaft.

7. Die kirchlichen Sonn- und Feiertage mit ihren Themen, ihrer Musik und ihrer Atmosphäre prägen das Jahr. Die Kirche setzt sich dafür ein, diese Tage zu erhalten.

8. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernstgenommen und angenommen.

9. In Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen der Kirche schaffen viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ein besonderes, menschliches Klima.

10. Wer die Kirche unterstützt, übt Solidarität mit den Schwachen und Benachteiligten.

11. Kirchliche Musik und Kunst sind bis heute prägende Kräfte unserer Kultur.

12. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auch die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen