Musik zum Eingang

Wp 3 Aus der Armut eines Stalles
1. Aus der Armut eines Stalles drang ein gutes warmes Licht, und wir sehn, wie in der Stille eine neue Zeit anbricht, und wir sehn, wie in der Stille eine neue Zeit anbricht.
2. Könige aus fernen Reichen bringen ihre Schätze her, und am Ziel der Reise finden sie ganz unvergleichlich mehr, und am Ziel der Reise finden sie ganz unvergleichlich mehr.
3. Jesus Christus hier geboren, Menschensohn und Gotteskind, und die Hirten sagen's weiter: Dieser ist uns wohlgesinnt, und die Hirten sagen's weiter: Dieser ist uns wohlgesinnt.
Votum - Begrüßung - Wochenspruch
Unser Gott ist uns wohlgesonnen, ja das spüren wir in all den Geschichten der Heiligen Schrift. Heute, am Erscheinungsfest kommen die Menschen aus dem Morgenland und vervollständigen die Krippe. Sie zeigen uns symbolhaft, dass die Geburt des Gottessohnes Bedeutung für die ganze Welt hat. Denn Gott liebt die ganze Welt. So erschien ihnen das Licht, das uns alle erleuchten möchte.
Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. (1. Joh 2,8)

Psalm 72
Gott, gib dein Gericht dem König
und deine Gerechtigkeit dem Königssohn,
dass er dein Volk richte mit Gerechtigkeit
und deine Elenden rette.
Lass die Berge Frieden bringen für das Volk
und die Hügel Gerechtigkeit.
Die Könige von Tarsis und auf den Inseln
sollen Geschenke bringen,
die Könige aus Saba und Scheba
sollen Gaben senden.
Alle Könige sollen vor ihm niederfallen
und alle Völker ihm dienen.
Denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit,
und den Elenden, der keinen Helfer hat.
Er wird gnädig sein den Geringen und Armen,
und den Armen wird er helfen.
Gelobt sei sein herrlicher Name ewiglich,
und alle Lande sollen seiner Ehre voll werden.
Ehr sei dem Vater…


Eingangsgebet – Stilles Gebet
Gott, am Anfang dieses neuen Jahres liegt vieles noch im Dunkeln.
Wo werden uns unsere Wege hinführen?
Was wird das Leben bringen?
Du hast den Weisen aus dem Morgenland den Weg gezeigt.
Dein Stern hat ihnen geleuchtet.
Wir bitten dich heute:
Leuchte du auch uns voran!
Auf einmal leuchtete ein Stern in der Dunkelheit.
Auf einmal war da Hoffnung.
Und Licht: Ganz viel Licht.
Leuchte auch in unserer Seele
Damit es hell wird in uns und Freude und Hoffnung sich ausbreitet.
Vor dich legen wir alles, wo dein Licht nötig ist. Bescheine du unsere Herzen, damit sie von dir erwärmt werden und lege deinen Glanz auf das Leben der Menschen.

Schriftlesung Jesaja 60, 1-6
1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! 2 Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 3 Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. 4 Hebe deine Augen auf und sieh umher: Diese alle sind versammelt, kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm hergetragen werden. 5 Dann wirst du es sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden, wenn sich die Schätze der Völker am Meer zu dir kehren und der Reichtum der Völker zu dir kommt. 6 Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midian und Efa. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des HERRN Lob verkündigen.


Instrumental
Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.

EG 66, 1-2+5 Jesus ist kommen
1. Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude; / A und O, Anfang und Ende steht da. / Gottheit und Menschheit vereinen sich beide; / Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah! / Himmel und Erde, erzählet's den Heiden: / Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.
2. Jesus ist kommen, nun springen die Bande, / Stricke des Todes, die reißen entzwei. / Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden; / er, der Sohn Gottes, der machet recht frei, / bringet zu Ehren aus Sünde und Schande; / Jesus ist kommen, nun springen die Bande.
5. Jesus ist kommen, der König der Ehren; / Himmel und Erde, rühmt seine Gewalt! / Dieser Beherrscher kann Herzen bekehren; / öffnet ihm Tore und Türen fein bald! / Denkt doch, er will euch die Krone gewähren. / Jesus ist kommen, der König der Ehren.

Predigt zu Matthäus 2, 1-12
[1] Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: [2] Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. [3] Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, [4] und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. [5] Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): [6] »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« [7] Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, [8] und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so sagt mir's wieder, dass auch ich komme und es anbete. [9] Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. [10] Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut [11] und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. [12] Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Liebe Gemeinde!
Eine schöne Geschichte ist das. Eine Parabel um Weisheit und Dummheit, um das richtige Fragen nach Gott und falsche Sorgen der Mächtigen.
Weisesein bedeutet ja nicht unbedingt: Viel zu wissen und auf alles eine Antwort zu haben. Vielmehr kennzeichnet einen Weisen seine Bereitschaft, sich von dem, was er erfährt, zu richtigem Fragen bewegen zu lassen - besser: Die eigenen Fragen an die richtige Stelle zu richten - und sich nach dem, was er von da zu hören bekommt, dann auch selber zu richten, sich verändern zu lassen. Weise werden wir, wenn wir unsere Fragen an Gott richten.

Heute geht es also um die “Weisen aus dem Morgenland”. - Das werden auch ziemlich verschiedene Leute gewesen sein. Zu Recht werden sie in Krippenspielen meist als ziemlich exotische Figuren dargestellt. Matthäus meinte mit diesen Gestalten Zauberer. Die drei “Weisen aus dem Morgenland”, waren drei Astrologen ihrer Zeit.

Nun liegt uns Christen nicht so viel an der Astrologie. Sie weckt unser berechtigtes Misstrauen. Und doch ist es schon angemessen, bei diesen Dreien von Weisen zu sprechen. Nicht weil sie selbst etwa so eine bewundernswerte Fähigkeit gehabt hätten, die Sterne zu betrachten und die Zukunft (richtig) daraus zu deuten, sondern weil sie in ihrer Forschung über sich selbst hinaus zu blicken vermochten.
Nur so konnten sie nämlich erkennen, dass die Stunde des Gottessohnes gekommen war. „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten“ - so äußerten sie sich gegenüber Herodes.

Drei kluge Köpfe also, die es verstanden hatten, über den eigenen Tellerrand hinauszusehen, hatten begriffen, dass “der Stern des wahren Herrschers ” aufgegangen war, dass seine Zeit begonnen hat. Und sie sind aufgebrochen, um ihm ihre Referenz zu erweisen. Nicht weil sie irgendwelche “höheren Fähigkeiten” besessen hätten, sondern weil sie es verstanden hatten, über sich selbst hinweg zu sehen und nach Höherem Ausschau zu halten, nach Gott selbst zu suchen, um IHN dann auch in der Niedrigkeit des Kindes aufzusuchen und anzubeten, deshalb verdienen sie es, im christlichen Sinne “weise” genannt zu werden.

Und nun wird uns auch klar, was aus christlicher Sicht das Gegenteil der Weisheit, was Dummheit ist: Nämlich die Nichtbereitschaft dazu, auch nur die kleinste Veränderung des Vertrauten und Gewohnten zuzulassen. Dummheit ist ein Begriff für die Unfähigkeit von Menschen, hinauszublicken über sich selbst, über ihren begrenzten Horizont des Vertrauten, in welchem sie sich auskennen, wo sie selbst die Lage beherrschen.
„Als das König Herodes (der Be-Herrscher des Landes) hörte”, heißt es, “erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, und er ließ alle Hohepriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und fragte sie, wo der Christus geboren werden sollte. Und sie antworteten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht´s durch den Propheten geschrieben (Micha 5, 1): Und du, Bethlehem im jüdischen Land, bist keineswegs die kleinste unter den Fürstenstädten in Juda; denn aus dir wird der Fürst kommen, der mein Volk Israel weiden soll.”

Die Hohepriester und Schriftgelehrten, das waren ohne Zweifel gebildete Leute. Sie hatten die Quellen studiert, jene alten Weissagungen über die Herkunft des Christus. Damit wussten sie weit mehr, als die “Weisen” aus der orientalischen Ferne. In jüdischer Prophetie waren sie gänzlich ungebildet und mussten ja deshalb erst nach dem richtigen Weg fragen mussten. Und doch blieben Herodes und seine Gelehrten „die Dummen“. Denn ihnen war es trotz aller klugen Wissens nicht möglich gewesen, ihrerseits die Zeichen der neuen Zeit zu erkennen und danach zu handeln. Denn sie fürchteten sich davor. Der ganze mächtige Hofstaat wollte im Grunde nichts mit Gott und seiner verändernden Macht zu tun bekommen. „...Als das König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem...“

Der große Mann hatte Angst bekommen vor dem, der hier von fremden Sterndeutern als “neuer König der Juden” genannt worden war. Er fürchtete schlicht um seine Macht als Herrscher. Von der konnte und mochte er nicht absehen. Die sah er gefährdet. Das Wort “neuer König” konnte er nur als Bedrohung seiner bestehenden Würde verstehen.

Herodes konnte nicht, von sich selbst und den eigenen Machtinteressen absehen und über sich hinaus zu blicken. Über sich duldeten der König und seine geistlichen Berater nämlich keinen Menschen - auch und schon gar nicht Gott als Mensch. Nichts durfte sich für sie ändern, nichts durfte geschehen, was sie hätte veranlassen können, sich selbst zu ändern...! - Das ist das Gegenteil von Weisheit.
Und das ist es auch, was bis heute die Mächtigen mit den Dummen dieser Welt gemein haben: Sie fürchten jede Veränderung – vor allem eine, die sie selbst betrifft.

Zum “Sehenden” im Sinne der Weisen kann indes nur einer werden, der frei wird von Angst um das eigene Wohl und Wehe - auch in geistlicher Hinsicht -, der über sich hinausblickt, der sich ohne Furcht umschaut in der Welt und nach anderem sucht, nach dem Niedrigen vor allem, in dem Gott sich finden lässt.
Genau dazu will uns dieser Text ermutigen: Wie die Weisen aus dem Morgenland zu werden, die ihre vertraute Heimat verließen, weil sie nach Gott fragten und die sich jenseits aller vertrauten Geleise führen ließen, mitten hinein in die Niedrigkeit jenes Kindes in der Krippe um dort IHN anzubeten.
 „Gott befahl ihnen (den Weisen) im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem anderen Weg wieder in ihr Land.“

Und die Moral aus der Geschichte: Wer nur nach Gott fragt, um Beruhigung seiner Seele zu erlangen, sonst aber alles beim Alten lassen will, der hat keine Chance, zum Ziel seiner Bemühungen zu gelangen, denn er sucht ja in Wirklichkeit nicht Gott, sondern seine eigene Ruhe. Man kann sich - wie Herodes von seinen Beratern - einiges über Gott sagen lassen, aber wenn man nicht bereit ist, sich von ihm selbst reinreden zu lassen, macht einen das nicht weiser. Und auch nicht ruhiger.

Vielleicht sagt uns Matthäus mit der Geschichte auch dieses: Wenn wir im Ernst nach Gott und den Menschen fragen und nur vielleicht noch nicht recht wissen, wo wir suchen sollen: Gott wird sich von finden lassen – so wie damals.
Dabei brauchen wir keine Angst zu haben, auch einmal die vertrauten Bahnen zu verlassen. Wir werden den Weg nicht verlieren, denn Gott führt uns längst auf seinem Weg, auch wenn wir noch nichts davon wissen.
Die Weisen aus dem Morgenland, „als sie nun den König gehört hatten, machten sich auf. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, zog vor ihnen her, bis er über der Stelle stand, wo das Kind war.

Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut, gingen in das Haus und fanden...!“ Weisesein bedeutet nicht unbedingt viel zu wissen und auf alles eine Antwort zu haben – etwa auf die vielen Fragen in Bezug auf die Probleme unserer Zeit. Schon gar nicht auf Fragen des Glaubens und in Sachen “Sinn des Lebens”. Aber den wahren Weisen kennzeichnet seine Bereitschaft, sich von dem, was er erfährt, zu richtigem Fragen bewegen zu lassen. Wenn wir unsere Fragen an Gott richten, sind wir gut beraten. Dazu müssen wir auch unsere Kronen abnehmen und uns niederbeugen. Denn Gott ist im Kleinen zu finden. Klug ist es, in allen Stücken
nach Gottes Stern sich tief zu bücken!

In diesem Sinne gehen nun auch Sie Ihren weiteren, vielleicht sogar einen neuen Weg „zurück in Ihr Land“ mit Gott!
„Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt.“ Amen.

EG 71, 1+2+6 O König aller Ehren

1. O König aller Ehren, / Herr Jesu, Davids Sohn, / dein Reich soll ewig währen, / im Himmel ist dein Thron; / hilf, dass allhier auf Erden / den Menschen weit und breit / dein Reich bekannt mög werden / zur Seelen Seligkeit.
2. Von deinem Reich auch zeugen / die Leut aus Morgenland; / die Knie sie vor dir beugen, / weil du ihn' bist bekannt. / Der neu Stern auf dich weiset, / dazu das göttlich Wort. / Drum man zu Recht dich preiset, / dass du bist unser Hort
6. Du wollst in mir entzünden / dein Wort, den schönen Stern, / dass falsche Lehr und Sünden / sein meinem Herzen fern. / Hilf, dass ich dich erkenne / und mit der Christenheit / dich meinen König nenne / jetzt und in Ewigkeit.

Fürbitte – Vaterunser
Gott, du zeigst Menschen den Weg, du leuchtest ihnen auf ihrem Lebensweg. Das macht Mut! Danke dafür!
Wir bitten dich für die Menschen, die nicht wissen, wohin ihr Weg sie führt:
Für alle in dieser Pandemie die Existenzängste haben, bitten wir dich.
Für die, die nicht weiterwissen, für die Heimatlosen. Ohne klares Ziel vor Augen. Wir rufen: Nimm du dich ihrer an … Wir bitten dich für alle, die mit Sorge auf das neue Jahr blicken, das vor ihnen liegt: Menschen, die auf der Suche sind. Menschen, die zum ersten Mal alleine durch das Jahr gehen müssen. Diejenigen, die Ungewisses vor sich haben. Nimm du dich ihrer an
Wir bitten dich für deine Kirche auf der Suche nach neuen Wegen, dein Licht zu den Menschen zu bringen.
Lass deinen Stern uns begleiten, sei du an unserer Seite an jedem Tag unseres Lebens und stärke in uns Mut, Glaube, Hoffnung und die Liebe.

EG 544, 1-4 Wie schön leuchtet der Morgenstern
1. Wie schön leuchtet der Morgenstern, / voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn / uns herrlich aufgegangen! / O guter Hirte, Davids Sohn, / mein König auf dem Himmelsthron, / du hast mein Herz umfangen: / lieblich, freundlich, / schön und prächtig, groß und mächtig, reich an Gaben, / hoch und wundervoll erhaben.
3. Gieß sehr tief in mein Herz hinein, / du Gotteslicht und Himmelsschein, / die Flamme deiner Liebe; / und stärk mich, dass ich ewig bleib, / o Herr, ein Glied an deinem Leib / in frischem Lebenstriebe. / Nach dir wallt mir / mein Gemüte, ewge Güte, bis es findet / dich, des Liebe mich entzündet.
4. Von Gott kommt mir ein Freudenlicht, / wenn mich dein heilig Angesicht / mit Freundlichkeit anblicket. / O Herr Jesu, mein trautes Gut, / dein Wort, dein Geist, dein Leib und Blut / mich innerlich erquicket. / Nun ich bitt dich: / Nimm mich Armen voll Erbarmen an mit Gnaden; / auf dein Wort komm ich geladen.

Bekanntgaben
Schön, dass Sie heute mit uns den Gottesdienst gefeiert haben.
Zum nächsten Gottesdienst am Sonntag laden wir Sie wieder ein. Wir bleiben vorläufig hier im Internet und verzichten aus Vorsicht weiter auf Präsenzgottesdienste.
Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie gerne online eine Spende an uns weiterleiten. Den Button finden Sie auf unserer Homepage.
Der Landesbischof richtet an uns folgenden Opferaufruf:

Das Opfer am Erscheinungsfest ist für Aufgaben der Weltmission bestimmt.
Mit Ihrer Gabe unterstützen Sie die vielfältigen Projekte von Missionswerken, die mit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zusammenarbeiten.
So unterstützt zum Beispiel die „Evangelische Mission in Solidarität“  Selbsthilfegruppen für Mütter von Kindern mit Behinderungen in Ghana, das „Deutsche Institut für Ärztliche Mission“ setzt sich für zuverlässige Medikamentenversorgung weltweit ein, das „Kinderwerk Lima“ speist und versorgt Kinder in Lima und Burundi, und „Christliche Fachkräfte International“ engagiert sich für arbeitslose Jugendliche in Westafrika.
Ihr Opfer heute ist ein Zeichen, dass die Fürsorge Gottes alle Kulturen und Erdteile umfasst:
„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“
Vielen Dank für Ihre Gabe.
D r. h. c. F r a n k O t f r i e d J u l y

EG 66,8 Jesus ist kommen
8. Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben. / Hochgelobt sei der erbarmende Gott, / der uns den Ursprung des Segens gegeben; / dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod. / Selig, die ihm sich beständig ergeben! / Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.

Segen
Musik zum Ausgang