Predigt zu Lukas 2, 25-38

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Lichtleskirche 2020
Musik zum Eingang: Julen är här / Weihnachten ist hier (neues, schwedisches Weihnachtslied)  (das Stück ist beschwingt, melodiös aber nicht pompös)
Begrüßung
Ganz herzlich begrüße ich Sie und euch alle zum Gottesdienst am Heiligen Abend.
Die Liebe Gottes ist erschienen, als Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt. In ihm haben wir das Leben.
Leben sollen wir haben, durch das Kind in der Krippe. Das finden wir auch in diesem Jahr eine Verheißung, die uns gut tut. Diesmal als Schattenspiel und im Freien.
So feiern wir diesen Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: EG43 Ihr Kinderlein kommet (die „funky“ Version)
Psalm: Lobgesang der Maria (Neues Leben)
»Gelobt sei der Herr! 47 Wie freue ich mich an Gott, meinem Retter! 48 Er hat seiner unbedeutenden Magd Beachtung geschenkt, darum werden mich die Menschen in alle Ewigkeit glücklich preisen. 49 Denn er, der Mächtige, ist heilig, und er hat Großes für mich getan. 50 Seine Barmherzigkeit gilt von Generation zu Generation allen, die ihn ehren. 51 Sein mächtiger Arm vollbringt Wunder! Wie er die Stolzen und Hochmütigen zerstreut! 52 Er hat Fürsten vom Thron gestürzt und niedrig Stehende erhöht. 53 Die Hungrigen hat er mit Gutem gesättigt und die Reichen mit leeren Händen fortgeschickt. 54 Und nun hat er seinem Diener Israel geholfen! Er hat seine Verheißung nicht vergessen, barmherzig zu sein, 55 wie er es unseren Vorfahren verheißen hat, Abraham und seinen Kindern - für immer.«
Gebet
Am Heiligen Abend gehen unsere Gedanken zu dir, unser Gott. Lass uns darauf achten, was du uns durch die Geburt deines Sohnes schenkst.
Öffne uns jetzt Herzen, Augen und Ohren für dein Kommen auf unsere Erde und zeig uns, was Weihnachten für uns bedeutet: dass du das Leben mit uns teilen möchtest.

Lied: EG 37, 1+4 Ich steh an deiner Krippen hier


Schattenspiel
Bild 1:  Stuhl, auf dem Maria sitzt und ein Engel
Heute feiern wir die Geburt von Jesus an Weihnachten. Seine Geschichte fing an, bevor er geboren wurde:
In Nazareth wohnte eine junge Frau namens Maria. Eines Tages schwebte plötzlich ein Engel vor ihr. Maria erschrak, aber der Engel sagte zu ihr:
Fürchte dich nicht., Ich bin von Gott geschickt worden. Er lässt dir ausrichten, du wirst ein Kind bekommen. Das wird ein ganz besonderes Kind sein. Du sollst ihn Jesus nennen. Alle Menschen werden dein Kind "Sohn Gottes" nennen.“
Maria wunderte sich: von wem sollte sie ein Kind bekommen – sie war doch noch gar nicht verheiratet? Doch der Engel erklärte ihr, dass Gott selbst der Vater sei.

Bild 2 Maria und zuerst fröhlicher, dann trauriger Josef
Maria erzählte ihrem Verlobten Josef was geschehen war und dass sie ein Kind bekommen würde., Da wurde Josef sehr traurig, als er von Marias Schwangerschaft hörte: Er glaubte, Maria habe ihn angelogen und sei mit einem anderen Mann zusammen. Er beschloss, sich von ihr zu trennen – obwohl er sie eigentlich heiraten wollte.
Während er eines Nachts schlief, träumte er von einem Engel, der sagte:
"Fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen. Sie hat dich nicht belogen. Gott hat großes mit ihrem und deinem Kind vor. Gib ihm den Namen „Jesus“ denn das heißt auf Deutsch: Gott hilft. Denn euer Kind wird allen Menschen helfen.".
Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel ihm gesagt hatte: er nahm Maria zur Frau. Und er würde das Kind Jesus nennen.

Bild 3: Kaiser und Trompeter, Maria und Josef wandern nach Bethlehem
In dieser Zeit befahl der römische Kaiser allen Bewohnern, in ihre Heimat zu gehen. Er wollte zählen, wie viele Leute in seinem Reich lebten. Sie sollten sich dort in Listen eintragen. Josef und Maria mussten deshalb in seinen Heimatort nach Betlehem wandern. Der Weg war sehr beschwerlich, da Maria hochschwanger war. Josef wusste, dass es dort schwierig werden würde eine Unterkunft zu finden, denn viele Leute stammten aus Bethlehem.

Bild 4 Stall von Bethlehem, Josef und Maria
Schließlich fanden sie einen Stall, in der sie bleiben konnten. In dieser Nacht bekam Maria ihren Sohn. Wie der Engel es gesagt hatte, gab Josef ihm den Namen Jesus. Diese Nacht nennen wir „Heilige Nacht“, weil Jesus da geboren wurde.

Bild 5: Hirten und Engel
In der Nähe saßen Hirten auf dem Feld und bewachten ihre Schafherde. Sie erschraken als plötzlich ein Engel (oder mehrere) vor ihnen schwebte. Er sprach:
"Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude! Auch für euch ist heute der Sohn Gottes geboren, der Retter der Welt. Ihr findet ihn dort drüben in dem Stall. Das Kind liegt in einer Futterkrippe".
Neugierig machten sich die Hirten auf den Weg zum Stall, in der Maria, Josef und Jesus waren. Das wollten sie mit eigenen Augen sehen!

Bild 6 Heilige Drei Könige
Zur gleichen Zeit streiften merkwürdige Gestalten durch die Landschaft Sie stammten aus dem Ausland und so sahen sie sehr fremd aus. Sie betrachteten am liebsten die Sterne. Wir nennen sie die Heiligen Drei Könige, weil sie so prächtig angezogen waren. Sie waren große Kenner des Himmels. Plötzlich erschien über ihnen ein leuchtender Stern, der sich langsam bewegte. Das hatte etwas Wichtiges zu bedeuten. Sie folgten dem Stern und kamen schließlich auch an dem Stall an: Der Stern schwebte genau darüber.

Schlussbild: Alle beisammen
Die Hirten und die Könige erkannten, dass in dieser Nacht wirklich der Sohn Gottes geboren war. Sie freuten sich, denn er würde viel Gutes für die Menschen tun.
Da erschienen alle Engel des Himmels über ihnen und sangen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden.

Stille Nacht (EG 46, 1-3)
Fürbitten-Vaterunser
Bauer:
Gott, unser Vater im Himmel,
dafür danken wir dir, dass du auf unsere Welt gekommen bist.
1:
Lass uns von der Weihnachtsbotschaft berührt werden. Wir brauchen deine Nähe und deinen Frieden.
2:
Lass dein Weihnachtslicht hell aufleuchten, dass wir menschlicher werden, so wie du es geworden bist.
3:
Die Weihnachtsfreude lass besonders zu denen kommen, die Freude dringend nötig haben. Wir denken an die Einsamen in dieser Nacht, die in Not leben müssen, die Traurigen. Begleite uns alle in diesen Tagen und kehre in unser Herz ein mit Freude.
Bauer:
Wir bitten dich, kehre mit deinem Weihnachtsfrieden ein in unsere Herzen und in unsere Welt. Lass uns nicht vergessen, dass du bei uns bist an jedem Tag unseres Lebens.

Lied: EG 44, 1-3 O du fröhliche

1.    Danke an die Mitarbeiterinnen.
2.    Das heutige Opfer erbitten wir für Brot für die Welt
Segen
Musik zum Ausgang: O holy night (Adophe Adam)