Predigt zu 5. Mose 7, 6-12

Festgottesdienst zur Konfirmation

um 9:30 Uhr von Ellinor Beck, Sarah Mayer, Laura Rühle, Luisa Heller, Lukas Ellwanger und  Nicklas Hofmann

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um 11:00 Uhr zur Taufe von Lian Kriesten und zur Konfirmation von Raphaela Falkenstein, Marie Herold, Karl Jung, Konstantin Schwegler und Sebastian Schwegler

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Musik zum Einzug der Konfirmanden

Cantiamo

Votum – Begrüßung

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Ganz herzlich begrüße ich euch, liebe Konfirmanden und Sie; liebe Angehörige; zur Konfirmation. In besonderen Zeiten und unter besonderen Umständen feiern wir mit euch Euer Erwachsenwerden und möchten euch dazu den Segen Gottes mitgeben.

Zu den besonderen Regeln in dieser Zeit gehört es, dass die Gemeinde beim gemeinsamen Sprechen und Singen leider den Mundschutz tragen müssen. Wir hätten es uns wirklich anders gewünscht, aber unvergesslich wird diese Feier vielleicht auch wegen der besonderen Umstände sin. Auf jeden Fall feiern wir jetzt eine schöne und würdige Konfirmation. Unser Chor Cantiamo ist mit dabei, darüber freue ich mich besonders, gibt er doch den festlichen Rahmen.

Ihr legt so langsam fest, was euch im Leben prägen wird und der Glaube an Gott bekommt dabei eine tragende Rolle.

Gott soll euch Halt geben, euch im Inneren stark machen, damit ihr eure Persönlichkeit entfalten könnt. Dass Gottes Ja immer über deinem Leben steht, das kann uns helfen, weil der Vater im Himmel immer auf deiner Seite steht.

Freilich ihr bekommt auch einen Auftrag mit: Beauftragter für das Leben sollt ihr sein: Leben schützen, die Entfaltung fördern, das ist der wesentliche Wille Gottes für uns.

Dass Gott uns auf die richtige Straße führt, darum geht es nun auch im Psalm 23, den wir gemeinsam beten. Wir stehen dazu auf, bitte mit Mundschutz.

 

Psalm 23 (Ganze Gemeinde)

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal,

fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir
folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar,
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Amen.

Eingangsgebet – Stilles Gebet

Guter Gott, nun ist die Konfirmandenzeit zu Ende. Wir danken dir das gemeinsame Erleben, dass wir miteinander spüren konnten, wie schön der Glaube an dich ist und was er uns gibt.

Heute setzen wir diese jungen Menschen als deine Beauftragten für das Leben ein. Gib ihnen starke Wurzeln, berühre ihre Herzen und gib Ihnen deinen Segen.

Mache die und uns fest bei dir, damit wir aufrecht und gestärkt durchs Leben gehen. Du hast uns eine herrliche Welt geschenkt und führst uns in die Weite. Dafür danken wir dir. Begleitet uns mit deinem Segen.

Konfirmanden zu ihrem Glauben

Was der evangelische Glaube mit unserem Leben zu tun hat, mit unseren Werten und unserem Verhalten, grundsätzlich und alltäglich, darum geht es heutzutage im Konfirmandenunterricht.

Normalerweise hätte ich Euch noch die Diakonie gezeigt, weil sie die Praxis des Glaubens zeigt. Wie wir mit Schwächeren umgehen, daran kann man schon sehen, was uns trägt.

Wie der Glaube mir Stärke gibt, Kraft und Tiefgang, Weite und Freiheit. Das ist schon grundlegend. Unsere Konfirmanden haben selbst formuliert, was für sie der Glaube bedeutet oder was ihnen daran gerade wichtig ist. Eine Momentaufnahme, so sehen sie das jetzt gerade und auch hier sehen wir die Vielfalt, die Gott in das Leben hineinlegt. Wir hören auf die eigenen Glaubensbekenntnisse.

Konfirmanden zu ihrem Glauben

Ellinor
Beck

Gott ist für mich jemand, dem ich alles anvertrauen kann was mir auf dem Herzen liegt. Bei ihm weiß ich, dass er mir zuhört und er hinter mir steht. Ich kann ihn um etwas bitten, ihm danken oder einfach zu ihm sprechen. Er wird nie von meiner Seite weichen, auch wenn ich Fehler mache. Gott gibt mir Kraft und Mut. Ich lasse mich deswegen auch konfirmieren damit ich mich Gott noch näher fühle und ein Teil der Kirche sein darf.

Glaube bedeutet für mich Vertrauen in Gott, dass er in schwierigen Situationen an meiner Seite ist und mich beschützt. Durch ihn habe ich nie das Gefühl ganz allein zu sein. Im Gebet kann ich mich jederzeit an Gott wenden und ihm alles erzählen. Der Glaube hilft mir dabei, neue Kraft und Hoffnung zu bekommen.

Sarah Mayer

Laura Rühle

Gott ist für mich ein Freund, dem ich vertrauen kann. Er ist in guten und in schlechten Zeiten immer für mich da. In schwierigen Zeiten, baut er mich auf. Er hilft mir in allen Lebenslagen. Gott nimmt mich jederzeit so, wie ich bin. Er gibt mir das Gefühl, dass ich nicht alleine bin. Gott tröstet mich und gibt mir neue Kraft. Wenn ich mich einsam fühle, ist da immer Gott, der mir neue Kraft gibt.

Glaube ist für mich, wenn Gott zu jeder Zeit und an jedem Ort für mich da ist. Er gibt mir in schwierigen Zeiten Kraft und Zuversicht, um weiterzumachen. Wenn es mir schlecht geht, hört er mir zu, tröstet und ermutigt mich. Gott steht zu mir, so wie ich bin.

 

Luisa Heller

Lukas Ellwanger

Gott ist für mich immer da. Ihm kann ich alles sagen, was mir auf dem Herzen liegt. Der christliche Glaube hilft mir, zu vertrauen. Denn wenn ich jemandem glaube, dann vertraue ich ihm gleichzeitig, egal ob Gott oder anderen Menschen. Im Konfirmandenunterricht habe ich erst entdeckt, dass Gott alle Menschen liebt und jeden einzelnen Menschen wertgeschätzt. Ich bete zu Gott, um mit ihm zu reden und neue Kraft zu bekommen. Ich lasse mich konfirmieren, um selbst zu bestätigen, dass ich an Gott glaube

Ich finde toll am Glauben an Gott, dass er einem Kraft gibt, z.B. in schlechten Zeiten wie der Corona-Zeit. Wenn es einem nicht gut geht, weil man seine Familie und seine Freunde nicht sehen kann, gibt das Glauben einem Kraft. Außerdem kann man sich geborgen und unterstützt fühlen, denn was auch immer einem auf dem Herzen liegt, Gott kann man alles sagen.


Nicklas Hofmann

Raphaela Falkenstein

Gott ist für mich ein Beschützer der immer hinter mir steht. Ihm kann ich vertrauen. Wenn es mir schlecht geht, habe ich jemanden mit dem ich reden kann, bei dem ich mich geborgen fühle und keine Angst vor nichts habe. Er ist der einzige, dem ich alles anvertraue. … Gott ist für mich Familie! Denn er ist immer bei mir und beschützt mich, hört mir zu bei meinen Problemen und versteht mich, er ist immer bei mir.

Christlicher Glaube ruft dazu auf, Liebe und Hoffnung zu schenken, Gemeinsamkeit zu stärken und umzusetzen. Gott schenkt Kraft und Geborgenheit. Er sieht und liebt zu jeder Zeit. Die Konfirmation bedeutet für mich, erwachsen zu werden und die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Marie Herold

Karl Jung

Durch Jesus ist mir Gott näher. Gott ist für mich Geborgenheit, die mir Kraft gibt. In den Gottesdiensten lerne ich interessante Dinge über den christlichen Glauben. Das Gebet hilft mir, mit Problemen fertig zu werden. Ich lasse mich konfirmieren, weil ich Gott ein Stückchen näherkommen möchte.
Gott hält zu mir, egal was ich tue. Die Nächstenliebe bedeutet für mich, dass ich jeden so annehmen soll, wie er ist, denn das tut Gott auch mit uns.

Für mich ist Glauben der Schlüssel zum Schloss in der Tür, die zu Gott führt. Der Glaube ist eine Voraussetzung, um den Sinn des Lebens zu finden und hilft positiv zu denken, auch bei Rückschlägen oder negativen Erfahrungen. Bei Gott fühle ich mich sicher. Er vergibt mir meine Fehler und hört mir zu, egal was ich zu sagen habe. Jesus ist ein Vorbild für mich. Ich würde mich gerne mehr an ihm orientieren, um anderen Menschen zu helfen.

Lian
Kriesten

Konstantin Schwegler

Glaube ist für mich Hoffnung. Mit Gott kann ich immer durch das Leben gehen, egal ob in schlechten oder in guten Zeiten. Glaube gibt mir die Kraft und den Mut, den ich im Leben brauche. Ob in der Schule oder zu Hause: er ist immer da und hilft und begleitet mich in meinem Leben. Ich kann ihm immer vertrauen, denn er hintergeht mich nie. Alles was ich ihm sage, behält er für sich.

Glaube gibt mir Hoffnung und stärkt mich dann, wenn ich es am ehesten brauche. Glaube gibt mir Mut. Er hilft auch in den schwierigsten Momenten im Leben, damit ich diese auch meistern kann. Ich bekomme von dem Glauben Halt und Kraft. Gott erhört mich immer und ich bin niemals allein, da Gott immer bei mir ist. Er erhört mich und hintergeht mich nie, sondern hilft mir.

Sebastian
Schwegler

Nun habt ihr uns einen Einblick in eure Gedanke über den Glauben gewährt. Herzlichen Dank dafür.

Was wesentliche Inhalte des Glaubens sind, das haben unsere Vorfahren im Glaubensbekenntnis zusammengefasst und wir sprechen es gemeinsam und stehen  dazu auf.

 

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.

 

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden erläutern uns im Folgenden noch einmal den Glauben an den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist mit einem Bibelvers.

 

Konfirmanden zum Glauben an den dreieinigen Gott

1. Gott, der Vater und Schöpfer

Christen glauben, dass Gott die Welt und uns alle gewollt hat. Das bekennen wir, wenn wir von Gott, dem Schöpfer im Glaubensbekenntnis sprechen. Im Psalm 104 lesen wir,
Alle: Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.

2. Gott, der Sohn Jesus Christus

Durch Jesus Christus hat Gott mit uns Menschen Frieden gemacht. Jesus Christus ist der Sohn Gottes, unser Erlöser. In ihm bekennen wir, wie Gott ist und er ist die Liebe! In seinem Leben, Sterben und Auferstehen zeigt er uns das und das bringt uns Hoffnung.

So steht es im Johannesevangelium, Alle:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

3. Gott, der Heilige Geist

Der Heilige Geist hat die Kirche gegründet und beschenkt uns mit seinen Gaben. So lesen wir im Timotheusbrief, Alle:
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

Konsequenz des Glaubens

Nun habt ihr im Konfirmandenunterricht manches über den Glauben erfahren. Aber das Wissen allein genügt nicht. Der Glaube an den dreieinigen Gott fordert von uns Konsequenzen. Was fordert Gott von uns allen? Pfarrer:
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Das Doppelgebot der Liebe

Pfarrer:
Jesus hat die zehn Gebote zusammengefasst im Doppelgebot der Liebe. Dies ist für uns Christen sozusagen das Grundgesetz. ganze Gemeinde:

Jesus Christus spricht: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und wichtigste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Cantiamo

Predigt

Liebe Konfirmandin, lieber Konfirmand, liebe Festgemeinde,

Was ist nun die Aufgabe von Christen? Aus meiner Sicht gehört grundlegend dazu, dass wir die Geschichten von Gott kennen. Die habt ihr kennengelernt im Religionsunterricht und im Konfirmandenunterricht und es schadet natürlich nicht, sie weiterhin zu lesen.

Weil uns in der Bibel gezeigt wird wie Gott ist und wie er das Leben haben möchte.

Wie ist Gott?

Er wird uns als ein guter Vater vorgestellt. Einer der sich um mich kümmert, der immer mit mir ist und mein Inneres stärken möchte. Wenn ihr das verinnerlicht, dass in euch Gott ist, der immer „Ja“ zu euch sagt, dann kann euch das stark machen.

Wenn dann andere euch klein machen möchten, was im Leben schon manchmal vorkommt, könnt ihr darauf zurückgreifen. Gott hat euch genau so gemacht und gewollt, wie ihr seid. Lasst euch das durch niemand wegnehmen, dass habt ihr eine starke Basis für das Leben.

Das wäre nun bequem für uns Christen, wenn das alles wäre. Ich und Gott, Gott der mich liebt. Dazu bräuchetn wir die anderen nicht.

Aber genau das ist wesentlicher Inhalt des christlichen Glaubens: ich und die anderen.

Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst.

Es steckt in diesem Satz schon drin, dass wir als Christen immer die Aufgabe haben, uns den anderen zuzuwenden. Deshalb kann ich als Christ gar nicht alleine glauben, sondern Gott weist mich immer in die Gemeinschaft.

Wenn alle z.B. ein Mädchen oder einen Jungen mobben, dann sollte es euch früher oder später einfallen, was Gott möchte: dass das Leben sich entfalten kann und soll. Und dann tragt bitte dazu bei.

Wenn alle die Natur schamlos ausbeuten, dann tragt bitte dazu bei, dass das Leben siegt und nicht nur der eigene Profit.

Wenn ihr alleine dabei nicht weiterkommt, dann denkt daran, dass die immer noch große Institution Kirche gibt, die genau das versucht weiterzugeben.

In der Vesperkirche werden Menschen versorgt, die auf der Straße leben oder mit wenig auskommen müssen. In der Diakonie des Kirchenbezirks gibt es Ansprechpartner und Hilfen für große und kleine Sorgen, wenn es um Erziehung geht, um Konflikte oder um Süchte und Armut.

Wenn jemand im Krankenhaus in Winnenden, liegt, dann gibt es dort zum Beispiel die Krankenhauspfarrerin Annkathrin Jetter, die Menschen beisteht beim gesunden und beim Sterben, auch in Coronazeiten

Wenn die Angst große wird, dann gibt es die Telefonseelsorge, bei Unglücken die Notfallseelsorge oder zusammengefasst, bei uns gibt es immer jemand der zu helfen versucht.

In unserer Kirchengemeinde tun wir das auch im kleineren Ausmaß. Dieses Haus dient zum Beispiel als Stelle für Gemeinschaft. Und das gilt für jedes Lebensalter.

Ich selbst bin beim Treff am Donnerstag dabei, wenn sich ca. 50 Senioren versammeln und Gemeinschaft feiern, dann ist das ein Beitrag für ein menschenwürdigeres Altern und für viele Besuchende ist es das Highlight im Monat.

Wenn wir Kinderbibelwoche haben, wie übernächste Woche, dann tun wir das nicht, um unseren nachwuchs zu rekrutieren, sondern damit die Kinder so eine Haltung zum Leben entwickeln, wie Gott es möchte.

Er sagt uns nämlich, dass jedes Leben wertvoll ist, auch deines.

Der Straßburger Reformator Martin Bucer hat die Konfirmation als erster gefeiert und sie wohl auch erfunden, als Einsetzung in euer Amt als erwachsene Christen. Von nun an seid ihr Botschafter für das Leben. Und dazu gehört als Basis euer Glaube, der uns dazu bringt, dass wir das Leben hoch achten.

So berufe ich euch heute in das Amt eines Christen/ einer Christen. Ihr seid Botschafter für ein gutes Leben auf dieser uns anvertrauten Erde.

 

 

Cantiamo

Verpflichtung

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Damals, am Beginn Eures Lebens seid Ihr auf den Namen des dreieinen Gottes getauft worden. Bei eurer Taufe wurden eure Eltern und Paten gefragt, ob sie wollen, dass ihr zu Gott und seiner Gemeinde gehört. Ihr stellvertretendes „Ja“ ist nun mit eurer Kinderzeit vorbei. deshalb sind Paten jetzt entlassen.

Nun seid ihr selbst gefragt.

Gott hat zu euch schon lange „Ja“ gesagt. Nun will er, dass ihr auch zu ihm „Ja!“ sagt. Er hat euch euer ganzes Leben bis hierher begleitet und beschützt.

Ihr habt euch im Konfirmanden- und im Religionsunterricht mit dem evangelischen Glauben beschäftigt und ihr habt uns vorhin Einblick in eure Gedanken über den Glauben gewährt. Nun steht bitte auf! So frage ich euch in der Gegenwart Gottes:

Wollt ihr im Glauben annehmen, was euch der Herr in der Taufe geschenkt hat?

Wollt ihr mit Jesus Christus leben,
im Glauben an ihn wachsen und als Christ
in seiner Gemeinde bleiben, so antwortet:

Ja, mit Gottes Hilfe.

Einsegnung

Ellinor Beck, Sarah Mayer, Laura Rühle,

Luisa Heller, Lukas Ellwanger, Nicklas Hofmann

Gottes Herrlichkeit lasse dein Leben erstrahlen
einzigartig und voller Schönheit.
Gottes Geist erfülle dein Herz mit Glauben und Kraft
an hellen wie an dunklen Tagen.
Gottes Sohn gebe dir den Mut,
einzustehen für ihn und zum Segen für die Welt

 

Fürbittegebet – Vaterunser -

Bekanntgaben

Cantiamo: Verleih uns Frieden

Segen –

Musik zum Auszug