Predigt zu Lukas 2, 11

Anspiel KONFI-3-Kinder

Wir halten das Haus des Lichts hoch.
Die Kinder stehen in einer Reihe und haben die bunten Kreise in der Hand.
Das erste Kind hält den gelben Kreis hoch und sagt.

1: Uns geht es gut.
Das zweite Kind hebt den gelben Kreis hoch und sagt
2: Ja wir leben sorglos und gut behütet.
Das dritte Kind hebt den gelben Kreis hoch.
3: Meine Mama kocht soo lecker.
Das vierte Kind hebt den gelben Kreis hoch
4: Mein Papa passt gut auf mich auf.
Das fünfte Kind hebt einen orangen Kreis hoch
5: Mir ist langweilig
Das sechste Kind hebt einen roten Kreis hoch
6: Ich will was Aufregendes erleben.
Das siebte Kind hebt einen hellblauen Kreis hoch
7: Woanders ist es bestimmt noch viel Schöner.
Das achte Kind hebt einen dunkelblauen Kreis hoch.
8: Ich hau ab.
Das neunte Kind hebt einen grauen Kreis hoch.
9: Cool, ich kann machen was ich will
Das zehnte Kind hebt einen schwarzen Kreis hoch. Es steht neben dem schwarzen Haus.
10: Aua ich bin hingefallen, warum hilft mir denn niemand?
Das elfte Kind hebt einen schwarzen Kreis hoch.
11: Ich habe Hunger gibt es hier nichts zu essen?
Das zwölfte Kind hebt einen schwarzen Kreis hoch.
12: Ich bin so alleine was soll ich tun?
Jetzt geht es wieder in die andere Richtung. Das 11. Kind hebt den schwarzen Kreis hoch.
11: Warum bin ich so weit weggelaufen? Mir ging es doch gut.
Das 09. Kind hebt den grauen Kreis hoch.
9: Kann ich wieder nach Hause gehen?
Das 8. Kind hebt den dunkelblauen Kreis hoch.
8: Was werden die anderen sagen?
Das 7. Kind hebt den hellblauen Kreis hoch.
7: Werden sie mich auslachen?
Das 6. Kind hebt den roten Kreis hoch.
6: Ich versuche es einfach und traue mich.
Das 5. Kind hebt den orangen Kreis hoch.
5: Oh wie schön unser Haus strahlt.
Alle Kinder 1-4 heben die gelben Kreise hoch und rufen
1-4: Wie schön, dass du wieder da bist.

Wieder nach Hause gehen, das ist der Inhalt der Geschichten, die Jesus uns erzählt. Wir alle dürfen immer wieder nach Hause gehen, ins Haus des Lichts. Bei Gott ist dieses zuhause.
Manchmal sind wir nämlich so, wie der verlorene Sohn in der Geschichte. Wir erklären Gott, dass er für uns so ist, als wäre er gestorben. Er soll uns gefälligst alles geben, was wir uns wünschen uns aber sonst in Ruhe lassen. Und Gott, der lässt das zu. Ja, wir dürfen ohne ihn leben, obwohl er doch das Leben ist. Das heißt, so ganz ohne ihn sind wir nie, weil er uns doch leben lässt.
Wenn wir im Leben dann aber irgendwie bemerken, dass wir ganz unten angekommen sind, sozusagen im Schweinestall, dann dürfen wir uns wieder an das Haus des Lichts erinnern und dürfen nach Hause kommen.
Mit schlechtem Gewissen, aber herzlich willkommen. Dann macht Gott für uns ein Fest, wie für den Sohn in der Geschichte „Vom Verlorenen Sohn“.
Der Glaube heute eher schwer. Wir haben so viele Angebote, die unser Leben füllen und wo wir etwas lernen können und sollen.
Der Plan eines Kindes ist ja durchaus ziemlich voll. Weshalb also sollte man sich noch mit Gott beschäftigen, indem man zum Beispiel in KONFI 3 geht?
Warum sollte ich Gott überhaupt suchen? Ob es Gott gibt, kann man nur herausbekommen, wenn man sich einmal darauf einlässt. Wenn man das tut, kann man eigentlich nicht verlieren.
Denn selbst wenn man Gott letztlich nicht findet. Ja, dann hat zwar man nichts gewonnen, aber auch nichts verloren. Wenn wir aber Gott begegnen, dann haben wir sehr viel gewonnen. Das Beste am Glauben ist für mich, dass mich Gott trägt, er mir beisteht, auch dann, wenn im Leben gerade nicht alles gut ist, eben kein Sonnenschein herrscht. Dann habe ich bei ihm einen Ort, wo ich meine Seele von der Sonne des Lebens bescheinen lassen kann. Dann zeigt mir Gott wieder sein Licht. Eigentlich ist er ein bisschen wie ein Leuchtturm. Er zeigt uns den Weg zu sich. Immer. Weil er uns liebt und uns in seiner Nähe haben möchte.
Denn wer sich liebt, der will sich sehen und nahe sein und aufeinander hören und Zeit miteinander verbringen.
Gott tut noch mehr. Er will das ganze Leben mit uns teilen. Das feiern wir, wenn wir jetzt miteinander das Heilige Abendmahl feiern. Da bekommen wir ein Stückchen Brot und tauchen es in ein bisschen Saft, das Brot stärkt, gibt Kraft, der Saft ist ein bisschen Luxus und Lebensfreude und das schenkt uns Gott auch, wenn wir mit ihm das Abendmahl feiern.